Resource
Dienstwagen zu Hause laden: 5 Lösungen
Dienstwagen zu Hause laden: Steckdose, smartes Ladekabel oder Wallbox? Vergleichen Sie die Lösungen, die nötige Ladegeschwindigkeit und die Erstattung.

Kurz gesagt: Ein Dienstwagen braucht keine Wallbox, um zu Hause zu laden. Die fünf gängigen Lösungen sind Haushaltssteckdose mit mobilem Ladekabel, smartes Ladekabel, einfache Wallbox, smarte Wallbox und eine über einen CPO vernetzte Wallbox. Sie unterscheiden sich in Ladegeschwindigkeit, Kosten und den Daten, die sie erfassen. Eine Nacht an der Steckdose (rund 2,3 kW) bringt etwa 100 bis 150 km Reichweite, genug für die meisten Fahrten im Alltag. Weil EEVEE Mobility die Ladedaten direkt aus dem Fahrzeug liest, hängt die Erstattung nicht mehr von der Wallbox ab: Jede Lösung wird gleich erstattet, und jeder Fahrer lädt so, wie es zu ihm passt.
Zu Hause laden geht nicht nur mit der Wallbox
Bekommen Mitarbeitende einen elektrischen Dienstwagen, stellt sich meist sofort die Frage: Welche Wallbox kommt in die Garage? Dabei ist die Wallbox nicht die einzige Möglichkeit. Zu Hause laden lässt sich auch an der Haushaltssteckdose mit einem mobilen Ladekabel oder an einer Ladestation, die mit einem Ladepunktbetreiber (CPO) verbunden ist. Jede Lösung lädt unterschiedlich schnell, kostet unterschiedlich viel und liefert unterschiedliche Daten.
Wir vergleichen die fünf gängigsten Lösungen, zeigen, welche Ladegeschwindigkeit ein Dienstwagen wirklich braucht, und erklären, warum die Wahl der Wallbox nicht mehr darüber entscheidet, wie Sie das Laden zu Hause erstatten.
Fünf Ladelösungen für zu Hause, von günstig bis teuer
1. Haushaltssteckdose mit mobilem Ladekabel
Das Auto lädt an einer normalen Haushaltssteckdose über ein mobiles Ladekabel (Typ 2 auf Schuko). Das ist die langsamste, aber auch die günstigste Lösung: Es muss keine Wallbox gekauft oder installiert werden. Vielen Fahrern bringt eine Nacht an der Steckdose genug Reichweite für den nächsten Tag. Die Steckdose selbst zeichnet allerdings nichts auf, Ladedaten liefert diese Lösung also nicht.
Sicherheit zuerst: Wer stundenlang an einer Haushaltssteckdose lädt, belastet den Stromkreis dauerhaft. Lassen Sie den Stromkreis von einer Elektrofachkraft prüfen, bevor dort regelmäßig geladen wird.
2. Smartes Ladekabel
Ein smartes Ladekabel ist ein mobiles Ladekabel, das mit der Plattform eines CPO verbunden ist. So kann es Ladevorgänge zu Hause für die Erstattung erfassen. Schneller als ein normales Kabel an derselben Steckdose lädt es nicht, und ihm fehlen die Energiemanagement-Funktionen einer smarten Wallbox wie das Lastmanagement. Ein smartes Ladekabel kostet mehr als ein normales, setzt meist ein Abonnement voraus und bindet Sie an einen Anbieter.
3. Einfache Wallbox
Eine einfache Wallbox lädt schneller als eine Steckdose und funktioniert nach dem Prinzip Plug & Charge im wörtlichen Sinn: einstecken und laden, bis der Akku voll ist oder das Kabel abgezogen wird. App, Fernsteuerung oder Ladedaten gibt es nicht. Sie kostet mehr als ein Kabel und muss von einer Elektrofachkraft installiert werden.
4. Smarte Wallbox
Mit einer smarten Wallbox verfolgen und steuern Sie das Laden per App. Ladevorgänge lassen sich in Zeiten mit günstigerem Strom legen, der Verbrauch bleibt sichtbar, und viele Modelle bieten Lastmanagement, damit Auto und Haushalt den Hausanschluss nicht überlasten. Smarte Wallboxen lassen sich oft mit einem Energiemanagementsystem (HEMS) oder einer Photovoltaikanlage koppeln, manche haben einen RFID-Leser zur Nutzererkennung. Sie funktionieren ohne Flottenplattform oder CPO, sind aber teurer als eine einfache Wallbox.
5. Vernetzte Wallbox über einen CPO
Eine vernetzte Wallbox ist eine smarte Wallbox, die per SIM-Karte oder Internetverbindung mit der Plattform eines CPO verbunden ist. Das ermöglicht Split Billing: Ladevorgänge zu Hause werden erfasst und mit dem Arbeitgeber abgerechnet. Große Flotten arbeiten häufig so. Es ist allerdings die teuerste Lösung, meist mit einer monatlichen Gebühr, und Sie binden sich an einen Betreiber. Außerdem müssen mehr Glieder der Kette funktionieren: die Wallbox, ihre Verbindung und die Plattform des Betreibers.
Welche Ladegeschwindigkeit braucht ein Dienstwagen wirklich?
Eine schnelle Wallbox gibt ein gutes Gefühl. Doch ein Dienstwagen steht meist den größten Teil der Nacht still, und genau diese Stunden leisten die meiste Arbeit.
- Haushaltssteckdose (rund 2,3 kW): etwa 100 bis 150 km Reichweite in einer Nacht von 8 bis 10 Stunden.
- Wallbox (7 bis 11 kW): etwa 150 bis 300 km Reichweite in rund vier Stunden, je nach Ladeleistung.
Für die meisten Arbeitswege und privaten Fahrten reicht eine Nacht an der Steckdose. Eine höhere Ladegeschwindigkeit lohnt sich vor allem für Fahrer, die täglich lange Strecken zurücklegen oder selten eine ganze Nacht zu Hause sind.
Die Erstattung hängt nicht mehr von der Wallbox ab
Lange konnte nur ein smartes Ladekabel oder eine vernetzte Wallbox die Ladevorgänge zu Hause für die Erstattung erfassen. Das ist heute nicht mehr so.
EEVEE Mobility liest die Ladedaten direkt aus dem Fahrzeug, über die API des Herstellers. Das funktioniert mit mehr als 20 Automarken und braucht keine zusätzliche Hardware: kein smartes Ladekabel, keine vernetzte Wallbox. Jeder Ladevorgang wird als Laden zu Hause, am Arbeitsplatz oder öffentlich eingeordnet, und die Daten werden DSGVO-konform verarbeitet.
Für Sie als Arbeitgeber heißt das:
- Ihre Mitarbeitenden laden an der Steckdose, an einer vorhandenen oder an einer neuen Wallbox.
- Jede Lösung wird auf die gleiche Weise erstattet.
- Sie erstatten nur Ladevorgänge des Dienstwagens, denn die Daten kommen aus dem Auto selbst.
- Ein Umzug, ein geteilter Ladepunkt oder eine Wallbox vom früheren Arbeitgeber ändert nichts am Ablauf.
Welche Lösung passt zu Ihren Fahrern?
- Kurze tägliche Strecken und eine ganze Nacht zu Hause: Steckdose und mobiles Ladekabel reichen oft aus, sobald eine Elektrofachkraft den Stromkreis geprüft hat.
- Täglich lange Strecken: Eine einfache oder smarte Wallbox schafft zusätzlichen Spielraum.
- Photovoltaik oder knapper Hausanschluss: Eine smarte Wallbox hilft, die Last zu steuern.
- Erstattung: kein Grund mehr, sich für eine bestimmte Lösung zu entscheiden.
Die Ladelösung passend zum Fahrer wählen
Welche Ladelösung zu Hause die richtige ist, hängt davon ab, wie viel jemand fährt, wo er parkt und was die Elektroinstallation hergibt. Von der Erstattung muss sie nicht abhängen. Mit Ladedaten aus dem Fahrzeug lädt jeder Fahrer so, wie es zu ihm passt, und Sie erstatten trotzdem jeden Ladevorgang zu Hause korrekt.
Sie möchten sehen, wie EEVEE Mobility das Laden zu Hause erstattet, ganz gleich mit welcher Ladelösung? Demo vereinbaren.
Häufig gestellte Fragen

Resource
MID-Zähler: Pflicht beim Dienstwagen?
MID-Zähler an der Wallbox oder Fahrzeugdaten? Was Ladedaten für die Erstattung beim Dienstwagen zuverlässig macht und was das BMF seit 2026 als Nachweis zulässt.

Resource
CPO-Kosten für die Wallbox zu Hause
Zahlen Sie einen Ladepunktbetreiber für jede Wallbox Ihrer Mitarbeitenden? Was CPO-Gebühren abdecken, welche Nachteile sie haben und wie es einfacher geht.

Resource
Laden zu Hause in der Flotte: Was Fuhrparkmanager wissen müssen
Ihre E-Flotte wächst? So steuern Sie das Laden zu Hause und die Ladekosten, ohne jedem Mitarbeitenden eine Wallbox zu installieren.
For fleet managers of the modern era
