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CPO-Kosten für die Wallbox zu Hause
Zahlen Sie einen Ladepunktbetreiber für jede Wallbox Ihrer Mitarbeitenden? Was CPO-Gebühren abdecken, welche Nachteile sie haben und wie es einfacher geht.

Kurz gesagt: Viele Arbeitgeber bezahlen für jede Wallbox ihrer Mitarbeitenden einen Ladepunktbetreiber (CPO), vor allem um das Laden zu Hause zu messen und zu erstatten. Diese Kosten summieren sich: eine Grundgebühr pro Ladepunkt, Backend- oder Transaktionsgebühren, Ladekarten und einmalige Kosten, wenn eine Wallbox umzieht oder ersetzt wird. Dazu kommen die Abhängigkeit von einem Anbieter und die Bedingung, dass alle Mitarbeitenden dieselbe vernetzte Wallbox haben. Für die Erstattung brauchen Sie keinen CPO. EEVEE Mobility liest die Ladedaten direkt aus dem Dienstwagen, für mehr als 20 Automarken und ohne zusätzliche Hardware. Vorhandene Wallboxen können in den meisten Fällen bleiben.
Warum Arbeitgeber für das Laden zu Hause einen CPO bezahlen
Als Unternehmen auf elektrische Dienstwagen umgestiegen sind, haben viele bei ihren Mitarbeitenden zu Hause eine vernetzte Wallbox installiert. Damit der geladene Strom gemessen und erstattet werden konnte, wurde die Wallbox an einen Ladepunktbetreiber (CPO, Charge Point Operator) angebunden: das Unternehmen, das die Plattform hinter der Wallbox betreibt.
Damals war das sinnvoll. Die Wallbox war die einzige verlässliche Datenquelle für das Laden zu Hause. Heute zeichnet das Fahrzeug seine Ladevorgänge selbst auf. Es lohnt sich also zu fragen, wofür Sie den CPO noch bezahlen und ob Sie ihn überhaupt noch brauchen.
Was macht ein CPO bei einer Wallbox zu Hause?
Ein CPO verbindet die Wallbox über das Internet mit seinem Backend. Bei einer Wallbox zu Hause übernimmt diese Plattform in der Regel:
- das Starten und Freigeben von Ladevorgängen, oft per Ladekarte oder App;
- die Erfassung jedes Ladevorgangs und der geladenen kWh;
- die Weitergabe dieser Daten, damit der Arbeitgeber die Kosten erstatten kann;
- Fernwartung, Software-Updates und teilweise Smart-Charging-Funktionen.
Für ein öffentliches Ladenetz sind diese Leistungen unverzichtbar. Für eine einzelne Wallbox in der Garage, an der vor allem ein Dienstwagen lädt, ist vieles davon Overhead.
Welche laufenden Kosten fallen pro Wallbox an?
Die Preise unterscheiden sich je nach Anbieter und Vertrag. Die Kosten eines CPO für das Laden zu Hause lassen sich aber meist in diese Arten einteilen:
- Grundgebühr pro Ladepunkt: ein monatlicher oder jährlicher Betrag, damit jede Wallbox mit der Plattform verbunden bleibt.
- Backend- oder Transaktionsgebühren: ein Betrag pro Ladevorgang, pro kWh oder pro abgewickelter Erstattung.
- Kosten für Ladekarten: für die Karten oder RFID-Chips, mit denen ein Ladevorgang startet.
- Einmalige Kosten: Aktivierung, Konfiguration oder ein Technikereinsatz, wenn eine Wallbox umzieht, ersetzt oder neu eingerichtet wird.
Einzeln wirken diese Beträge oft gering. Multipliziert mit allen Mitarbeitenden mit E-Dienstwagen und allen Vertragsmonaten ergibt sich jedoch ein fester Kostenblock, der keine einzige kWh in die Batterie bringt.
Die Nachteile eines CPO-Modells
Abhängigkeit von einem Anbieter
Ihr Erstattungsprozess hängt an der Plattform eines einzigen Anbieters. Ein Wechsel kann bedeuten, dass jede Wallbox neu konfiguriert oder ersetzt werden muss und Ihre Daten in ein neues System umziehen müssen.
Alle Mitarbeitenden brauchen dieselbe vernetzte Wallbox
Der Prozess funktioniert nur, wenn alle Mitarbeitenden eine kompatible Wallbox auf dieser Plattform haben. Wer bereits eine andere Wallbox besitzt oder an der Steckdose lädt, fällt heraus.
Umzüge, Neueinstellungen und Austritte
Ziehen Mitarbeitende um, muss die Wallbox abgebaut, neu installiert oder ersetzt und der Vertrag angepasst werden. Neue Mitarbeitende bringen mitunter eine Wallbox mit, die an eine andere Plattform gebunden ist.
Wohnungen und Gemeinschaftsgaragen
Wer in einer Wohnung lebt oder in einer Tiefgarage mit mehreren Parteien parkt, kann oft keine eigene vernetzte Wallbox installieren. Auch diese Mitarbeitenden erwarten eine faire Erstattung für das Laden zu Hause.
Brauchen Sie einen CPO, um das Laden zu Hause zu erstatten?
Nein. Sie brauchen verlässliche Daten darüber, wie viel Strom der Dienstwagen zu Hause geladen hat. Und diese Daten zeichnet das Fahrzeug bereits auf.
EEVEE Mobility erhält die Ladedaten direkt aus dem Fahrzeug, über die API des Fahrzeugherstellers. Das funktioniert mit mehr als 20 Automarken und ohne zusätzliche Hardware. Jeder Ladevorgang wird als Laden zu Hause, am Arbeitsplatz oder öffentlich eingeordnet, und die Erstattung für das Laden zu Hause wird zum vereinbarten Tarif berechnet. Alles DSGVO-konform.
Da die Daten vom Dienstwagen selbst kommen, muss die Wallbox nichts mehr melden. Lädt eine Partnerin oder ein Mitbewohner das eigene Auto an derselben Wallbox, wird dieser Ladevorgang nicht mitgezählt.
Was passiert mit den Wallboxen, die schon installiert sind?
In den meisten Fällen können Ihre Mitarbeitenden ihre vorhandene Wallbox einfach weiter nutzen. Prüfen Sie vorher diese Punkte:
- Funktioniert die Wallbox ohne CPO-Abonnement? Das hängt vom Modell ab. Manche Wallboxen lassen sich so einstellen, dass sie ohne Ladekarte oder App laden, andere müssen verbunden bleiben. Fragen Sie beim Installateur oder Anbieter nach.
- Was steht in Ihrem Vertrag? Achten Sie auf Kündigungsfristen, Mindestlaufzeiten und mögliche Kosten für das Abmelden oder Umkonfigurieren. Wallboxen, die Teil eines Leasingvertrags sind, müssen unter Umständen bis zu dessen Ende verbunden bleiben.
- Erstatten Sie doppelt? Bleibt eine Wallbox noch eine Zeit lang mit einem CPO verbunden, erstatten Sie das Laden zu Hause nur über einen Prozess: entweder über die alte Plattform oder über Fahrzeugdaten.
Macht erst ein CPO eine Wallbox „smart“?
Nicht unbedingt. Funktionen wie zeitgesteuertes Laden oder Lastmanagement hängen oft von der Wallbox selbst und der Hausinstallation ab, nicht vom CPO-Abonnement. Fragen Sie Ihren Installateur, welche Funktionen ohne Abonnement erhalten bleiben.
Laden zu Hause ohne unnötige Fixkosten
Vernetzte Wallboxen und CPO-Plattformen waren sinnvoll, solange die Wallbox die einzige Datenquelle war. Jetzt, da das Fahrzeug seine Ladevorgänge selbst aufzeichnet, können Sie das Laden zu Hause fair erstatten: ohne Gebühr pro Wallbox, ohne dass alle dieselbe Hardware brauchen, und ohne alles neu aufzusetzen, wenn jemand umzieht.
Möchten Sie sehen, wie EEVEE Mobility das Laden zu Hause auf Basis von Fahrzeugdaten erstattet? Demo vereinbaren.
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